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Pädagogisches Konzept

Lernen durch Erleben


Wir glauben, dass Kinder am besten lernen, wenn sie selbst gestalten. Churermodell, Lernlandkarten und Projektarbeit geben ihnen dafür den Rahmen.

Churermodell nach Thöny

Was den Unterricht trägt.


Das Churermodell stellt die Lernenden in den Mittelpunkt. Kinder arbeiten eigenständig, während die Lehrkraft begleitet, beobachtet und berät.

01

Lernlandschaft

Das Schulzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Der Raum selbst wirkt als dritter Pädagoge - die Wandtafel steht nicht mehr im Mittelpunkt.

02

Impulse

Jede Lektion beginnt mit einem kurzen Impuls der Lehrkraft. Fachliche Inhalte werden dabei mit biblischen Bezügen verknüpft - nicht als Pflicht, sondern als echte Verbindung von Glauben und Lernen.

03

Freie Platzwahl

Kinder werden herangeführt, Arbeitsplatz, Lernangebot und Lernpartner selbst zu wählen. Ziel ist ein Setting, in dem nachhaltig gelernt werden kann. Die Lehrkraft begleitet diesen Prozess und greift steuernd ein, wenn nötig.

04

Arbeitsphase

Auf den Impuls folgt selbstständiges Üben, Vertiefen und Entdecken. Die Lehrkraft hat dabei jeden Schüler im Blick.

Lernlandschaften & Lernlandkarten

Kein Kind lernt gleich.

Lernlandkarten sind visuelle Darstellungen von Lerninhalten, Kompetenzen und Zielen - wie eine geografische Karte für den eigenen Lernweg. Somit haben Schülerinnen und Schüler einen Handlungsplan, dem sie in ihrem eigenem Tempo zum Ziel folgen können.

Dabei muss Lernen nicht linear verlaufen. Lernlandkarten ermöglichen verzweigte Wege mit klaren Etappenzielen. Sie begegnen der Verschiedenheit im Klassenzimmer und sind für alle Fächer geeignet.

Kreide und Tafel - Symbol für das Lernen mit Lernlandkarten
Bleistifte - Symbol für konzentriertes, handwerkliches Arbeiten

Projektarbeit

Der Weg ist das Ziel.

In regelmäßigen Abständen arbeiten die Kinder in Projekten - über mehrere Tage, zu einem Thema aus ihrer Lebenswelt. Im Vordergrund steht nicht allein das Ergebnis, sondern der Prozess: planen, zusammenarbeiten, forschen, Ideen umsetzen.

Am Ende präsentieren die Kinder ihre Ergebnisse - vor Mitschülern, Eltern oder im Rahmen schulischer Veranstaltungen. Diese Öffnung nach außen gibt der Arbeit Gewicht. Die Kinder erleben, dass ihre Ergebnisse gesehen und wertgeschätzt werden.

Erlebnisorientiertes Lernen

Kopf, Herz und Hand.

Kinder lernen nachhaltig, wenn sie Inhalte nicht nur hören oder lesen, sondern mit allen Sinnen erfahren, selbst entdecken und aktiv gestalten. Lernen ist für uns ein ganzheitlicher Prozess - Kopf, Herz und Hand gehören zusammen.

Als christliche Schule verstehen wir die Welt als Raum, in dem Kinder staunen, entdecken und Gottes Schöpfung erleben können. Erlebnisorientiertes Lernen öffnet diesen Raum - und lässt Dankbarkeit, Verantwortung und Achtsamkeit wachsen.

  • Lernen durch eigenes Tun, Ausprobieren und Entdecken
  • Einbezug aller Sinne - sehen, hören, fühlen, bewegen, gestalten
  • Verknüpfung von Unterrichtsinhalten mit der Lebenswelt der Kinder
  • Schaffung von echten, bedeutsamen Lernanlässen

Mitmachen

Teil dieser Vision werden.